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Zwischen Salta und San Antonio

Abra Acay HolgerWir fahren von Jujuy nach Salta, weiter nach San Antonio de los Cobres, zurück nach Salta und wieder zurück nach San Antonio de los Cobres 🙂 Um zu erfahren wieso:


 

Von Jujuy fahren wir nach Salta über eine schöne kurvernreiche Strecke und entdecken einen tollen Übernachtungsplatz direkt am Seeufer. In Salta decken wir uns mit ausreichend Lebensmitteln und Wasser ein und füllen unsere Ersatzkanister mit ausreichend Diesel, denn jetzt wollen wir in die Berge. Von Salta aus geht es aufwärts nach San Antonio de los Cobres, entlang der Schienen des „Tren a las Nubes“, dem „Zug in die Wolken“. Die Landschaft wird zunehmend bergiger und karger und Holger wird immer glücklicher. Darauf hatte er sich die ganze Zeit gefreut! Aus Neugier fahren wir auf den Gebirgspass „Abra de Acay“, der uns auf etwa 5000 m.ü.N.N. hinaufführt. Dort oben ist es atemberaubend! Im wahrsten Sinne des Wortes; die Luft hier oben ist sehr dünn (nurnoch etwa 530hPa Luftdruck) und selbst wenige Schritte den Hang hinauf bringen uns außer Atem.

Zum Übernachten fahren wir wieder ein Stück weiter hinunter, aber scheinbar waren wir mit unserem Ausflug etwas zu übermütig, denn Holger hat am Abend Kopfschmerzen und ihm ist übel. Wir entscheiden uns trotz Dunkelheit weiter ins Tal zu fahren, denn wir vermuten er leidet unter Höhenkrankheit. Während ich die glücklicherweise gut ausgebaute und asphaltierte Straße in Richtung Salta zurückfahre, erholt sich Holger zunehmend. Wir übernachten auf halber Strecke Richtung Salta, Holger geht es glücklicherweise wieder gut.

Am nächsten Tag wollen wir doch nochmal nach Salta fahren. In der großen Höhe hatte unser Auto doch ganzschön zu kämpfen gehabt und wir hoffen, dass wir in Salta Informationen bekommen, wie man die Einspritzpumpe auf die Höhe einstellen kann. In Holgers Handbüchern und im Internet waren wir nicht fündig geworden. Eine Diesel-Werkstatt erklärt uns, dass es keine solche Einstellung an unserem Auto gibt. Der Weg nach Salta war trotzdem nicht ganz umsonst, denn irgendwie fühlt Holger sich wieder schlechter, diesmal plagen ihn Gliederschmerzen und Fieber. Wir suchen uns ein Hostel, in dem Holger sich auskurieren kann. Nach 2 Tagen geht es ihm wieder gut und wir fahren abermals Richtung Berge.